Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Essen

gegründet: 1855

konsolidierte Vorgänger:
Altendorfer Erbstollen
Alte Aproche
Neue Aproche
Altendorfer Mulde
Ver. Mülheimerglück
Ver. Große Vaerstbank
Catharina
Kandanghauer

stillgelegt: 1914

max. Förderung: 197.000 t/a (1913)


Weitere Informationen

Relikte:

Verwaltungsgebäude
Mundloch des Förderstollens Altendorf nördliche Mulde
Abdeckung des Schachtes Wilm

Die übrigen Tagesanlagen sind vollständig entfernt worden. Das Zechengelände wird heute zum Teil von einem (aufgegebenen) Verkehrsübungsplatz bedeckt; der andere Teil liegt brach. Das Gelände liegt an der Straße Am Steinkohlenplatz östlich von Burgaltendorf.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation

Zeche Altendorf Tiefbau

Die Zeche Altendorf Tiefbau ist aus einer Konsolidation vieler Zechen im Bereich von Altendorf (heute Burgaltendorf) hervorgegangen. Aus der Zeit der Vorgängerzeche Altendorfer Mulde bestand im Nordfeld der Grube bereits der Schacht Rochhusen; im Jahr 1867 kam mit der Übernahme der stillgelegten Zeche Kandanghauer ein weiterer Schacht im Südfeld hinzu, der Schacht Wilhelm oder Wilm. Beide Schächte wurden in den folgenden Jahrzehnten bis in einer Tiefe von 650 m vorgetrieben. Die Wasserhaltung stellte dabei ein großes Problem dar.

Im Jahr 1914 wurde die Zeche stillgelegt. Das Abbaufeld fiel an die Zeche Carl Funke. Viel später (1957) begann diese Zeche damit, die Grube wieder zu entwässern und mit dem restlichen Abbaufeld zu vereinigen. Der Abbaubetrieb setzte 1961 wieder ein. Schacht Wilm wurde wieder in Betrieb genommen und weiter vertieft (als Carl Funke Schacht V). Mit dem Ende dieser Zeche kam dann auch das Ende des Abbaus in Essen-Burgaltendorf.

Quellen: [10]

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