Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Sprockhövel

errichtet: 1773-1841

stillgelegt: 1860

Gesamtlänge: 3.200 m


Weitere Informationen

Relikte:

Stollenmundloch
Lichtlöcher

Karten

Karte mit historischer Situation
Karte mit gegenwärtiger Situation

Herzkämper Erbstollen

Der Herzkämper Erbstollen diente zur Entwässerung eines Teils der Herzkämper Mulde. Er ist der tiefer liegende Nachfolger des Kresssieper Erbstollens und verläuft vom Felderbach in Richtung Alter Schee, wo die Zechen Sieper und Mühler Gruben, Glückauf und Buschbank gelöst werden.

Auszug aus dem Mutungsschreiben des Johann Matthias Spennemann genannt Diefhaus vom 27. August 1771:

Ich Endesunterschriebener muthe und begehre S. Königl. Majestät in Preußen, meines allergnädigsten Königs und Herrn, Bergfreyes, als einen an Pitters-Mühlen-Teuche in der Elffringhauser Bauerschafft anzulegenden und auf alle vor- und nebenliegende Zechen und Bäncke, besonders aber auf das Sieper und MÜhler Bergwerck und deßen angrentzende Maaßen, Amts Wetter, zu treibenden tiefen Haupt- und Erb-Stolln mitsamt seinen Gerechtigkeiten, und welchen ich mit dem Nahmen Hertzkamper Erb-Stolln benennet. Mit Bitte, diesen Muthschein zu registrieren und mich damit zu belehnen, auch so viel möglig bey meinen gemuthen Rechte zu schützen.

Im Jahr 1773 wurde das Recht an dem Herzkämper Erbstollen an Johann Matthias Spennemann verliehen. Der Stollen erreichte in der Zeit von 1773 bis 1827 die Buschbank, in der Zeit bis 1840/41 dann die Sieper und Mühler Gruben. Um 1860 wurde der Herzkämper Erbstollen seinerseits durch den nunmehr tiefer liegenden Dreckbänker Erbstollen "enterbt".


Halde eines Lichtloches

Quellen: [10], [15], [29]

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