Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Hattingen

errichtet: zwischen 1865 und 1886 (vermutlich 1884)

stillgelegt: 1902

Gesamtlänge:


Weitere Informationen

Relikte:

Die Trasse der Pferdebahn ist mit Ausnahme des Anschlusses an den Bahnhof Bredenscheid auf der gesamten Strecke noch erhalten und bildet heute einen Wanderweg. Als Bauwerk ist noch die Unterführung unter der Bahnstrecke nach Wuppertal erhalten (siehe Bild). Am Waskönig ist der Damm der Pferdebahn noch erkennbar (siehe Bild).

Karten

Karte mit historischer Situation
Karte mit gegenwärtiger Situation

Pferdebahn am Paasbach

Mit der Zunahme der Förderkapazitäten der Zechen im Paasbachtal ergab sich die Notwendigkeit einer effektiveren Beförderungsweise. Mit einer Pferdebahn, wie sie anderenorts bereits häufig für den Kohletransport genutzt wurden, sollte die geförderte Kohle der Zechen Johannessegen, Hoffnungsthal und Wodan nach Bredenscheid transportiert werden. Dort wurde im Jahr 1884 die Eisenbahn von Hattingen nach Wichlinghausen in Betrieb genommen, die vor allem dem Transport von Kohle diente. Obwohl nicht belegt, kann die Inbetriebnahme der Pferdebahn zur gleichen Zeit angenommen werden, da der Anschluss an den Bahnhof Bredenscheid erfolgte. 1902 wurde die Pferdebahn mit der Einstellung der Förderung auf den Zechen aufgegeben.

 
Tunnel unter der Bahn von Wichlinghausen nach Hattingen / Reste der Trasse am Waskönig

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