Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Städte Bochum und Essen

errichtet: 1854

stillgelegt: 1869

Gesamtlänge: 6.200 m


Weitere Informationen

Pictogramm BuchSwoboda: Die Eisenbahn in Bochum

Relikte:

Von der alten Pferdebahntrasse sind heute keine Relikte mehr vorhanden. Selbst die Trasse ist heute nicht mehr erkennbar.

Karten

Karte mit historischer Situation
Karte mit gegenwärtiger Situation

Mariannenbahn

Die Mariannenbahn entstand im Jahr 1854. Nachdem die Bemühungen um einen Eisenbahnanschluss an die Cöln-Mindener Eisenbahn in Gelsenkirchen gescheitert waren, ließen die Gewerken der Zeche Maria Anna & Steinbank eine Pferdebahn nach Essen-Steele errichten. Auch dort stand mit der Prinz-Wilhelm-Bahn seit 1847 ein Eisenbahnanschluss zur Verfügung. Aus diesem Grunde wurde die Pferdebahn direkt mit der Normalspur der Eisenbahn gebaut; das ermöglichte die Beladung der Eisenbahnwaggons direkt auf der Zeche ohne weitere Umladung.

Insbesondere die steile Rampe ins Ruhrtal führte - in Verbindung mit mangelnder Sorgfalt - zu häufigen Bahnunfällen. Nachdem die Zeche Maria Anna & Steinbank einen Eisenbahnanschluss an die inzwischen fertiggestellte Bergisch-Märkische Eisenbahn in Höntrop erhielt, wurde die Pferdebahn stillgelegt.


Quellen: [10],[24]

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