Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Witten

gegründet: 1862

Vorgänger:
Alte Bommerbank
Cronenbank
Bommerbänker Erbstollen
Fortuna
Gideon & St. Georg
Glücksstern
Jupiter
Kurzes Ende
Pluto
Rosa
Speckbart
St. Gregorius
St.-Johannes-Erbstollen
Saturn
Ver. Tulipan

stillgelegt: 1906

max. Förderung: 180.000 t/a (1882)


Weitere Informationen

Relikte:

Das Maschinenhaus, das Lampenhaus und Verwaltungsgebäude sind zu Wohnhäusern umgebaut worden. Reste einer Bergehalde sind ebenfalls noch erhalten.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation

Zeche Vereinigte Bommerbänker Tiefbau

Die Zeche Vereinigte Bommerbänker Tiefbau entstand im Jahr 1862 aus der Zusammenlegung vieler Kleinbetriebe, die bereits seit langer Zeit abbauten, deren Betrieb aber allmählich unwirtschaftlich wurde, u.a. Alte Bommerbank. Im Jahr 1873-76 baute man den ersten Tiefbauschacht. Abgebaut wurden Kohlenflöze von der Ruhr bis weit ins Bommerholz. Im Jahr 1900 wurde der Wetterschacht Rosa zum Förderschacht umgebaut.

Im Jahr 1889 übernahm die Zeche die Zeche Gideon & St. Georg. Nach 1900 wurde die Zeche allmählich unrentabel. Im Jahr 1904 übernahm die Gewerkschaft Mont-Cenis die Zeche. Ein Bruch in der Steigleitung setzte 1906 das ganze Bergwerk unter Wasser und führte zur Stilllegung der Zeche.

Historisches Foto Zeche Bommerbänker Tiefbau
Historisches Foto der Zeche Bommerbänker Tiefbau. Das Foto wurde offensichtlich vom Helenenberg in Witten aufgenommen. Im Bereich der Halden befindet sich heute das Gelände des Tennisclubs Bommern. Am rechten Bildrand ist (zum Teil) das Verwaltungsgebäude (gelb eingefärbt) zu erkennen, das bis heute an der Sundernstraße erhalten ist. Als Allee erkennbar ist auch die Wittener Hauptkohlenstraße in Richtung Barmen (heute Ruhrstraße und Bodenborn)

Quellen: [9], [10], [23]

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