Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Essen

gegründet: vor 1702

stillgelegt: 1903

max. Förderung: 131.000 t/a (1901)


Weitere Informationen

Relikte:

Verwaltungsgebäude

An die Zeche erinnert die Straße Steingatt und an den Schacht Laura erinnern die Straßen Lauraberg, Laurahöhe und Laurastraße in Essen-Byfang.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation

Zeche Steingatt

Das Datum der Verleihung der Zeche Steingatt ist unbekannt. Im Jahr 1702 wird die Zeche erstmalig urkundlich erwähnt. Die Zeche hieß anfangs Wiesenbank, später Steingatt/Christina, Ende des 19. Jahrhunderts dann Steingatt & Sandbank. Seit mindestens 1813 wurde der Glückauf Erbstollen betrieben, der zur tiefen Entwässerung des Altendorfer Reviers diente und durch den ab 1833 die Kohle zur Prinz-Wilhelm-Bahn gefördert wurde. Auf der Ruhrhalbinsel wurde ein Schacht abgeteuft. Um 1850 wurde der Schacht Laura errichtet, mit dem man die Zeit des Tiefbaus einläutete.

Die Zeche betrieb eine Pferdebahn zu einer Kohleniederlage an der Ruhr; später konnte der Transport über die Prinz-Wilhelm-Bahn abgewickelt werden.

Zwischen 1879 und 1880 wurden die beiden Zechen Ver. Henriette und Sandbank übernommen, in 1895 die Zeche Prinz Wilhelm. Die Förderung erfolgte seit dem über die Schächte Laura, Henriette und Sandbank.

Im Jahr 1903 wurde die Zeche stillgelegt. Das Grubenfeld kam nach einer Wiederaufnahme als Zeche Prinz Wilhelm-Steingatt im Jahr 1929 an die Zeche Heinrich.

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